Vormoderne Praktiken der Philologie

Vormoderne Praktiken der Philologie

Der Sammelband untersucht philologische Praktiken in vormodernen Schriftkulturen aus globaler Perspektive. Im Zentrum st…
No reviews yet
R 187.50
🚚 Ships in 16-18 work days

Der Sammelband untersucht philologische Praktiken in vormodernen Schriftkulturen aus globaler Perspektive. Im Zentrum stehen einerseits etablierte Begriffe wie Grammatik oder Hermeneutik, andererseits...

🛡️
Warranty
Non-Returnable.

Product Information

SKU102096227
Stock StatusIn Stock
Safe Checkout

Buy Now, Pay Later

Split your purchase into easy payments

Interest Rate0% Interest
Payment Period6 months
  • 15% deposit then pay monthly - that's only R 28.13 upfront!
  • No interest - you only pay the product price
  • Quick approval - decision within 1-2 business days
  • Secure - ID verification required for your protection

Der Sammelband untersucht philologische Praktiken in vormodernen Schriftkulturen aus globaler Perspektive. Im Zentrum stehen einerseits etablierte Begriffe wie Grammatik oder Hermeneutik, andererseits Techniken des Textumgangs: Kommentieren, Glossieren, Kompilieren, UEbersetzen, Abschreiben oder Kanonisieren. Diese Praktiken sichern nicht nur die UEberlieferung von Schriftzeugnissen, sondern transformieren sie auch. Ziel des Bandes ist es, die Vielfalt und Eigenlogik vormoderner Philologien sichtbar zu machen, ohne sie als blosse Vorformen der europaeischen philologischen Disziplinen abzutun. Die Beitraege basieren auf Fallstudien und analysieren die materiellen Bedingungen (z. B. Schrifttraeger), sozialen Funktionen (etwa Kanonbildung, Identitaetsstiftung) und politischen Dimensionen (z. B. Machtfragen, Wissensordnungen, Institutionen) philologischer Arbeit. Der Band versteht sich als Beitrag zu einer interkulturellen (cross-cultural) Philologieforschung jenseits eurozentrischer Narrative.

Der Sammelband untersucht philologische Praktiken in vormodernen Schriftkulturen aus globaler Perspektive. Im Zentrum stehen einerseits etablierte Begriffe wie Grammatik oder Hermeneutik, andererseits Techniken des Textumgangs: Kommentieren, Glossieren, Kompilieren, UEbersetzen, Abschreiben oder Kanonisieren. Diese Praktiken sichern nicht nur die UEberlieferung von Schriftzeugnissen, sondern transformieren sie auch. Ziel des Bandes ist es, die Vielfalt und Eigenlogik vormoderner Philologien sichtbar zu machen, ohne sie als blosse Vorformen der europaeischen philologischen Disziplinen abzutun. Die Beitraege basieren auf Fallstudien und analysieren die materiellen Bedingungen (z. B. Schrifttraeger), sozialen Funktionen (etwa Kanonbildung, Identitaetsstiftung) und politischen Dimensionen (z. B. Machtfragen, Wissensordnungen, Institutionen) philologischer Arbeit. Der Band versteht sich als Beitrag zu einer interkulturellen (cross-cultural) Philologieforschung jenseits eurozentrischer Narrative.

More in Literary Criticism