Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universit t Erlangen-N rnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) ist gem. 278 Abs. 1 AktG eine Gesellschaft mit eigener Rechtspers nlichkeit, bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgl ubigern unbeschr nkt haftet (pers nlich haftender Gesellschafter) und die brigen an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt sind, ohne pers nlich f r die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktion re). Damit nimmt die KGaA eine besondere Stellung im deutschen Gesellschaftsrecht ein, da laut 278 Abs. 1 und Abs. 2 AktG in einer Gesellschaft sowohl personen- als auch kapitalgesellschaftsrechtliche Beteiligungsstrukturen nebeneinander stehen. Die duale Rechtsstruktur der Gesellschaft muss insbesondere bei der Besteuerung der KGaA und ihrer Gesellschafter beachtet werden. Die Besteuerung der KGaA und deren Gesellschafter wird unterschiedlich charakterisiert. Einerseits wird die steuerrechtliche Komplexit t dieser Rechtsform als Grund f r ihre geringe Verbreitung genannt und damit als Nachteil eingestuft. Andererseits wird aber die Steuerbelastung der KGaA und ihrer Gesellschafter als Vorteil f r die KGaA im Rahmen der Rechtsformwahl betrachtet. Die lediglich rudiment re gesetzliche Regelung der Besteuerung des pers nlich haftenden Gesellschafters, dessen fiktive Behandlung "wie" ein Mitunternehmer und die geringe Rechtsprechungsdichte zur KGaA f hren in der Praxis teilweise zu erheblichen Unklarheiten und Unsicherheiten bez glich der steuerrechtlicher Behandlung der KGaA und ihrer Gesellschafter. So entsteht die Notwendigkeit, die Besteuerung der KGaA und insbesondere des Komplement rs innerhalb dieser hybriden Rechtsform zu analysieren.